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Im Bahnhof
Von Pennern und Sennern
Stets wenn Herr Christoph Schlingensief
im Hauptbahnhof von Singen schlief
verbarg er all sein Wohle keck.
Ein Schild stand vor ihm: "Kohle weg !
Wenn über mir 'ne Lampe wär
dann sähst du mich: Die Wampe leer...
...so gebt mir eure Spende leis,
damit ich nachher Lende speis."
Ein Mann kam her (der Retter naht ?)
und sprach ganz leis: " Ein netter Rat:
Im Haus, wo auch Herr Renner pennt,
wohin fast jeder Penner rennt,
gibt's abends immer Schnitzel frei,
die spendet Senner Fritzl Schnei.
Ich weiß, aus deiner Pennersicht
bist du nicht auf 'nen Senn erpicht,
doch gutes Essen, reichlich Wein -
da fällst ins Bett du weichlich rein.
Und nachts um drei, der Kenner summt:
Macht hoch die Tür, der Senner kummt."
Ach nee, dacht' S ., wie widerlich,
das Zucken seiner Lider wich,
bevor er schleunigst weiterzog
und schnell dabei die Zeit erwog,
die nötig für die Reise war.
Flugs machte sich der Weise rar.
Schlußwort :
Ein Sprichwort aus dem Jänner sagt:
Hau ab, wenn dich ein Senner jagt !!!
Copyright WH
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